Kirche in Bildern




























Antonie Hepke - So unscheinbar dieses Grabstein auch ist, die Geschichte dahinter sollte man kennen.
Caritas - Rechts neben der Kirchenpforte steht das Epitaph der 1732 verstorbenen Christiane Frederike von der Golz, Baronin auf Klitzschen. Dieses Epitaph verkörpert die Caritas- das christliche Symbol für Nächstenliebe
Felderdecke - Für die farbige Felderdecke geht der Blick nach oben. Hier sind die Vertreter aller christlichen Religion friedlich vereint. Man entdeckt die Kirchenväter aus alttestamentarischer Zeit, die Apostel des entstehenden Christentums und ebenso die Reformatoren Martin Luther und dem auf einen Scheiterhaufen hingerichteten Jan Hus.
Gemeiner Kasten 13 Jahrhundert - Im „Gemeinen Kasten“ verwahrten die Gläubigen ihre wertvollsten Habseligkeiten auf. Die aus einem Stamm gehauene Schatztruhe der Kirchengemeinde überlebte dank ihres hohen Gewichtes und eines sicheren Schlosses fast 800 Jahre im Kirchenraum unbeschadet.
Glocke 1583 - Die große Glocke, eine „Gloriosa“, wurde 1583 gegossen und wohl nur dank ihres großen Gewichtes entging sie der Einschmalze in einem der beiden Weltkriege. Die Platz der eingeschmolzenen kleinsten im dreier Geläut ist heute noch leer und die ebenfalls eingeschmolzene mittlere Glocke konnte 1961 von der Kirchengemeinde durch eine neue Glocke ersetzt werden.
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Muslimische Spuren - Nur eine Vermutung aber nicht ausgeschlossen: Dis Fenstereinfassung in der südlichen Chormauer erinnert stark an muslimische Bauweisen im Mittelalter. Johann von Mergenthal, Sächsischer Oberrentmeister und Ritter auf Klitzschen, unternahm 1476 mit seinem Herren, dem Herzog von Sachsen und reichlich Gefolge, eine abenteuerliche Reise nach Jerusalem. Von dort kann er die muslimische „Hell-Dunkel Steinsetzung“ mitgebracht haben.
Orgel - Die Orgel steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1788 von dem Torgauer Orgelbaumeister J.Ch. Friedrich Flemming erbaut und 2023/24 vom Moritzburger Orgelbauer Rühle denkmalgerecht restauriert.
Patronatsloge - Die Loge an der nördlichen Wand auf der Empore aus dem Jahr 1730 war dem Patron der Kirche vorbehalten. Dies waren jeweils die Ritter auf Klitzschen. Für die Ehre eine eigne Loge zu besitzen, hatten die Herren für die Instandhaltung der Dorfkirche zu sorgen.


